Uhlandschule Pfullingen

Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum
Förderschwerpunkt Lernen

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Nachdem die Corona-Pandemie die Durchführung eines Praktikums im Frühjahr unmöglich gemacht hatte, gaben wir die Hoffnung nicht auf und planten unser 2. Praktikum im Juni. Wir hatten Glück und konnten vollzählig in die verschiedenen Betriebe starten: ins Garten-Center, in die Druckerei, in den Supermarkt, in die Kfz-Schlosserei, zu den Malern und zu den Forstleuten, in die Metall-Werkstatt und in die Hauswirtschaft.

Die ersten Tage im Praktikum sind immer schwer. Durch den coronabedingten Trainingsmangel waren die Füße noch um einiges schwerer und man munkelte, dass nach Feierabend manch einer zu müde war, sein Handy in die Hand zu nehmen… Das änderte sich in der 2. Praktikumswoche. Die Schülerinnen und Schüler gewöhnten sich an die Belastung, legten ihre anfängliche Schüchternheit zunehmend ab und konnten immer selbständiger arbeiten.

Am Ende der zwei Wochen konnten alle Schülerinnen und Schüler stolz sein:

  • Sie haben sich außerhalb des Schonraums Schule den Herausforderungen gestellt.
  • Sie haben Probleme überwunden und sich in einer neuen Umgebung zurechtgefunden.
  • Sie haben Erfahrungen in der Arbeitswelt gesammelt und sind an den Schwierigkeiten gewachsen.
  • Sie haben ihre Vorstellungen mit der Wirklichkeit abgeglichen und konnten beurteilen, ob der erkundete Beruf zu ihnen passt oder nicht.
  • Sie haben von den Betrieben positive Rückmeldungen und Anerkennung bekommen.
  • Sie sind in den zwei Wochen gereift.

Mit den Worten eines Schülers:

„Jetzt weiß ich was es bedeutet, erwachsen zu werden“.

 

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